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Kongress (SHuH) - Nov 09 - Jon Greene

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1 Kongress (SHuH) - Nov 09 - Jon Greene am So Nov 22, 2009 7:05 pm

Jon Greene

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Enleitung/Reflektion:

Die letzte Legislaturperiode war zweifellos interessant und in vielen Hinsichten ernüchternd. Ich denke es geht vielen "jungen", mit Idealen beladenen Erstanwärtern für den Kongress so. Fakt ist, es hat sich viel verändert, seitdem ich zuletzt eine Präsentation, bzw. ein persönliches Wahlprogramm, geschrieben habe.

Es ist schon immer gesagt worden, und es wurde auch diese Wahl nochmals betont, dass diese Präsentationen absolut sinnfrei seien, da die Befugnisse und die Macht eines Kongressabgeordneten so extremst eingeschränkt sind. Ich möchte klarstellen, dass ich nie für einen Kandidaten stimmen würde, wenn ich ihn sonst nicht besonders gut kennen würde (mir seine Ausrichtung also bekannt sei), wenn keine Präsentation vorliegen würde. Ich verlange von einem seriösen Kandidaten keine "nutzlosen Versprechen" aber eine Art politische Richtungserklärung, die einem potenziellem Wähler zumindest möglich macht, den Amtsanwärter ein wenig besser kennenzulernen! Man kann sich zwar nicht sicher sein, ob der Kandidat die Wahrheit schreibt, aber zumindest kauft man nicht gänzlich die Katze im Sack.

Hiermit also zu meiner allgemeinen Richtungserklärung:

Kurzform/Zusammenfassung:

Infrastruktur:
-KH-Bau wegen Goldbedarf nur bedingt möglich.
-eCharté Foundation = Gut!

Finanz-/Wirtschaftspolitik:
-Protektionismus nur begrenzt
--Heimischer Markt muss gefördert werden, aber Preise durch internationale Konkurrenz müssen angemessen bleiben.
-Staatliche Firmen im Ausland
--Generierung von extra Einnahmen
--Beschäftigung von im ausl. stationierten BW'lern

Außenpolitik:
-mehr MPPs
--Partner wie England erwünscht
--Pragmatisch mit dem Zerfall von PEACEgc vorgehen
-gegen AUG!
--Bevölkerungstechnisch können wir uns das nicht leisten

Innenpolitik:
-Für ATO-Einheit (getrennt von BW)
-Bedingt für RB



Zur Infrastruktur:
Ich habe es mir zum Anfang letzter Legislaturperiode zum Ziel gemacht, mehr Krankenhäuser in eDeutschland aufzustellen. Diese Entscheidung ist vor der MPP-Kostenerhöhung entstanden und muss entsprechend korrigiert werden. Da Krankenhäuser nach einer Besetzung sowieso verloren sind, sollten wir Erlöse von einem eventuellen Verkauf nutzen, um durch MPPs die Gefahr einer Invasion eSchwedens und ePolens zu reduzieren. Aus diesem Grund halte ich Bürgerinitiativen wie die eCharité Foundation für einen guten Mittelweg, da wir so die finanziellen Mittel für MPPs in die Staatskasse spülen und gleichzeitig die Infrastruktur weiterentwickeln können.

Zur Finanz-/Wirtschaftspolitik:
Ich war noch nie Steuerpolitiker und habe auch nicht vor, es zu werden. Ich folge den Debatten, liefere aber nur selten eigen Einwürfe. Mit geht es ausschließlich darum, die Argumente wahrzunehmen, abzuwägen und entsprechend eine Entscheidung zu treffen. Was in der letzten Legislaturperiode relativ deutlich geworden ist, ist dass Steueränderungen selten ausschlaggebend bei staatlichen Einnahmen sind. Das, was Steuern am ehesten zu regulieren vermögen, ist der Wettbewerb. ich sehe in manchen fällen durchaus die Nötigkeit den heimischen Markt (zum Beispiel durch Einfuhrzölle) ein wenig zu schützen, allerdings NICHT so, dass es zu einem unangemessenen Preisniveau führt, wenn bei mehr ausländischem Wettbewerb bei geringeren Preisen immernoch ausreichend Gewinn enstehen würde. Wir sind hier auf vorbildliche eStatistiker, wie SvenB, angewiesen.

Ein weiterer Punkt, der immerhin, nach anfänglicher Skepsis, ein wenig Anklang gefunden hat, ist der von mir gelieferte Denkanstoß bezüglich staatlicher Firmen im Ausland, die möglicherweise staatliche Einnahmen etwas steigern könnten und eventuell im Ausland untätig stationierte BW-Truppen anstellen könnten. Man hat sich aktuell für eine Pilotenfirma (um auszuloten, ob es ökonomisch sinnvoll ist) ausgesprochen. Ich hoffe das es zu einer Ausführung kommt, da wir in naher Zukunft zusätzliche Einnahmen durchaus gebrauchen könnten.

Zur Außenpolitik:
Drei Sachen sind hier besonders wichtig: MPPs, MPPs und MPPs! Ob in der Form eines neuen Bündnissystems anstelle von PEACE, oder durch ein inoffizielles Netzwerk an Verbündeten und Freunden, wir müssen unsere autonome Existenz sichern. Wir haben uns bereit mit England auf 6 Monate verpflichtet und wir sollten die Partnersuche weiterführen, insbesondere bei mächtigen Staaten wir Ungarn. Ein europäisches Bündnis wär wünschenswert, aber alte Konflikte mit eLändern wie Polen und Schweden sind momentan eine unüberwindbare Hürde, da sie unsere geschwächte Situation sicherlich ausnutzen wollen.

An dieser Stelle will ich mich noch gegen ein AUG aussprechen. Sicherlich gibt es edeutsche Bürger, die gerne den polnischen Korridor, Sudetenland, Elsass-Lothringen und Österreich in ein "großdeutsches" Land einverleiben würden, aber ich kann mich damit nicht identifizieren. Selbst das Argument, dass Österreich vielleicht gewollt währe, sich zum eigenem Schutz uns zu unterwerfen, so ist das hinfällig, da wir aktuell einen solchen Schutz einfach nicht zu bieten haben.

Zur Innenpolitik:

Eigentlich möchte ich an dieser Stelle mich schnell nochmal zu der ATO-Einheit und anschließend zur Red Brigade (fortan RB) äußern.

DieAnti-Take-Over-Einheit (ATO-Einheit), unabhängig von der BW, halte ich für sinnvoll. Da manche eBürger sich für die koordinierte Verteidigung von eDeutschland gerne einsetzen würden, ohne dabei gleich Teil der eBundeswehr zu sein, währ dies eine wunderbare Option. Die Verwaltung dem Bundesministerium des Inneren und dem Präsidenten zu unterstellen (wobei der Einsatz während einer Präsi-Wahl vielleicht einem Kongress-Votum unterstehen sollte) vervollständigt die Trennung von der BW und macht das ganze für pazifistisch orientierte eBürger schmackhafter.

Nun zur RB. Strittig? Ja! Betrachten wir es also mit kühlem Kopf: Im allgemeinem Verteidigungsfall nützlich? Ja. Bedrohung für eDeutschland? Schwierig, da theoretisch eine "Revolution" seitens der Internationalen, in der Form eines roten PTOs nicht ganz auszuschließen ist. Ich halte das allerdings für eher unwahrscheinlich, da eine sehr breite Untersützung nötig währe, die ich mir nicht richtig vorstellen kann. Da es jedoch möglich ist, sollten wir vielleicht so vorgehen: Der Staat kann die Bildung dieser paramilitärischen Gruppe nicht aufhalten! Die Spielmechanik hat keinerlei Elemente, mit denen man vorgehen könnte. Deshalb ist also eine harte Anti-Stellung nicht produktiv, da sie nur für eventuelle Feindschaften sorgt. Man sollte stattdessen kooperieren und zukünftige Zusammenarbeit ausloten. Vielleicht ist es sogar möglich die RB zu überzeugen, einen Charta aufzustellen, die der edeutschen Demokratie, also auch der Volkssouveränität gewisse Zugeständnisse macht, um einen Missbrauch der RB zu verhindern, oder jedenfalls das Risiko zu verringern. Sollte sich aus der RB eine Art RAF entwickeln, unterstützt das nur die Notwendigkeit die ATO-Einheit zu fördern.


So, und das war's auch schon. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Kritik ist natürlich erwünscht, allerdings nur wenn der Kritiker sich vorher über die oben genannten Thesen auch informiert hat.

Mit nur den freundlichsten Grüßen,

Jon Greene
SPeD-Kongressanwärter von Schleswig-Holstein und Hamburg

Edit: Zusammenfassung nach oben verschoben!



Zuletzt von Jon Greene am So Nov 22, 2009 7:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

2 Re: Kongress (SHuH) - Nov 09 - Jon Greene am So Nov 22, 2009 7:11 pm

RudiDutschke

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boah ich offe das lesen auch einige, sonst war der ganze text für umsonst. klingt aber super mus man sagen. vlt an einigen stellen etwas schwammig wel nicht konkret aber das gibts überall^^

Bitte auch um deine meinung zum II Parteiprogramm!

Unnötig? doer gut? was soll rein,was raus?

http://sped.forumieren.com/allgemeines-f14/parteiprogramm-t290.htm

3 Re: Kongress (SHuH) - Nov 09 - Jon Greene am So Nov 22, 2009 7:16 pm

Jon Greene

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hehe, vielleicht hätte ich die Kurzfassung oben hintun sollen. Mein letztes Parteiprogramm wär jedenfalls kürzer und spärlicher, aber resultierte in einer langen, zeitaufwändigen Debatte mit Frank811. In manchen bereichen halte ich es aber auch einfach für sinnlos sich festzulegen, da neue Infos auftauchen können, oder die Situation sich komplett ändern kann^^ Aber das soll keine Ausrede sein... die Ausred ist kürzer und einfacher: Ich bin halt Politiker! xD

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