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Fahrrad und Freundin weg?

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1 Fahrrad und Freundin weg? am So Jun 20, 2010 9:01 pm

Saramago

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http://www.erepublik.com/en/article/fahrrad-und-freundin-weg--1424836/1/20

Eine Verfassung ist völlig sinnlos, weil sie vom Spiel-Engine nicht unterstützt wird!

Diesen Standpunkt vertreten viele. Aber ist das wirklich so? Schauen wir doch einmal näher hin.

Dein Nachbar klaut dir das Fahrrad. Was tust du? Du zeigst ihn an. Dafür gibt es die Justiz. Macht man so.

Dein bester Freund spannt dir die Freundin aus. Zeigst du ihn dann auch an? Nein, natürlich nicht! Aber warum nicht? Der Grund ist simpel: Wird vom Spiel-Engine nicht unterstützt. Statt dessen brichst du den Kontakt mit ihm zutiefst enttäuscht ab, machst ihn im Freundeskreis schlecht, versuchst sein Image zu ruinieren unter den Leuten, die dir wichtig sind.

Fahrrad und Freundin - beides empfindest du als zutiefst ungerecht. Beides tut man einfach nicht! Im Falle des Fahrrads sorgt der Spiel-Engine deines realen Lebens für Sanktionen, im Falle der Freundin sorgst du selbst dafür.

Es ergibt überhaupt keinen Sinn, innerhalb einer eVerfassung Sanktionen festzuschreiben, die vom Spiel-Engine nicht unterstützt werden. Das ist völlig richtig. Es gibt allerdings auch keinen Grund dafür, warum eine eVerfassung ein “Strafenkatalog” sein muss oder sein sollte.

Statt dessen haben wir die Möglichkeit, sie als Absichtserklärung zu formulieren. Wenn du so möchtest als “Parteiprogramm aller eDeutschen”. Das mag einer intensiven und langen Diskussion bedürfen, aber warum sollten wir darauf verzichten aufzulisten, wofür wir stehen, was wir richtig oder falsch finden?

Wenn im realen Leben einem Minister laut offizieller Regelung “ständig ein Dienstwagen zusteht”, kann man nichts dagegen tun, wenn er damit drei Wochen im Urlaub durch Spanien fährt. Falsch finden wir es trotzdem und prangern es an.

Wenn im Spiel die grosse Mehrheit poltical takeovers (PTO) einer Partei als falsch und kontraproduktiv empfindet, weil sie dem Staat als Ganzes nur schaden können, warum sollten wir innerhalb einer eVerfassung nicht klar sagen, dass solche Aktivitäten unerwünscht sind (nur als Beispiel)?

Es sind eben nicht nur Gesetze und Sanktionen, die ein Volk ausmachen. Es sind auch die Absichtserklärungen und Standpunkte, die uns definieren. Eine eVerfassung als “Parteiprogramm aller eDeutschen” kann und sollte zeigen, was wir für richtig und falsch halten, ohne Sanktionen festlegen zu müssen. Quasi als die moralische Instanz, die wir selbst als Richtlinie festzulegen bereit sind, um uns abzugrenzen von denjenigen, die dem deutschen Staat und damit allen Bürgern durch ihre Aktivitäten schaden wollen.

Der Standpunkt “wird vom Spiel-Engine nicht unterstützt”, greift weit zu kurz, ist zu engstirnig gedacht. Denn auch ohne diese Unterstützung sollten wir die Chance nicht verpassen, für alle ersichtlich zu definieren, was wir für richtig oder falsch halten.

Saramago

P.S.: Auch SPeD-Mitglieder dürfen laut widersprechen! ;-) Den Handschlag unseres kritischsten weiblichen Parteimitglieds zur Verfassung habe ich allerdings schon bekommen. http://i50.tinypic.com/25i6rfd.jpg

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